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Angstpatienten

Sedierung mit Lachgas für entspannte Behandlungen

Angstpatienten - Sedierung mit Lachgas für entspannte Behandlungen
Foto: Biewer medical Medizinprodukte, Koblenz

Bevorstehende Zahnbehandlungen sind nicht nur für Kinder mit Angst behaftet. Zahnarztangst ist auch unter Erwachsenen sehr weit verbreitet. Alleine das Geräusch eines Bohrers führt bei einer erheblichen Zahl von Menschen bereits zu ausgeprägten Stresssymptomen. Angst und Schmerzen müssen jedoch nicht sein. Auch hier wollen wir unseren Patientinnen und Patienten die Möglichkeit bieten, angstfrei und entspannt für die Gesundheit Ihrer Zähne zu sorgen. Auf den einfühlsamen Umgang mit großen und kleinen Angstpatienten sind wir spezialisiert und stellen uns ganz auf Ihre Sorgen ein. Wenn Sie es wünschen, führen wir Ihre Behandlung (z.B. Implantatbehandlungen oder umfangreiche Zahnextraktionen) unter Lachgassedierung durch. Um Ihnen unnötige Ängste vor dem Zahnarztbesuch zu nehmen, erklären wir im Folgenden, welche Sedierungen bei medentes Verwendung finden.

Lachgas statt Vollnarkose

Behandlungen unter Vollnarkose, bei der Bewusstsein und Atmung des Patienten vollständig ausgeschaltet werden, führen wir nicht durch. Stattdessen nutzen wir Lachgas, das als Distickstoffmonoxid bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts ohne nennenswerte Nebenwirkungen für Zahnbehandlungen eingesetzt wird. Lachgas gilt als eine besonders sichere Sedierungsmethode. In den USA und Skandinavien zählt diese zum Praxisstandard.

Patient bleibt bei Bewusstsein und wird örtlich betäubt

Bei einer Sedierung mit Lachgas bleibt der Patient bei vollem Bewusstsein und kann auch bei Unwohlsein Signale geben. Allerdings befindet er sich schnell in einer Art Halbschlaf oder Trance, wodurch sein Schmerzempfinden herabgesetzt ist und Ängste gelöst werden. Patienten empfinden eine Behandlung unter Lachgaseinfluss oft als kürzer und betrachten diese aus einer gewissen Distanz. Lachgas kann daher auch für längere und komplizierte Behandlungen eingesetzt werden.

Dosierung kann präzise bemessen werden und wirkt sofort

Das Lachgas wird über eine Atemmaske in einer Mischung mit Sauerstoff verabreicht. Meist beträgt der Lachgasanteil 30 – 50 %, maximal 70 % sind möglich. Es bewirkt eine allgemeine Beruhigung und Angsthemmung, der Würgereflex wird unterdrückt. Da der Lachgasanteil langsam auf das nötige Maß gesteigert wird, kann die Sedierung sehr genau dosiert werden.

Keine Risiken und ständige Kontrolle bei Lachgaseinsatz

Lachgas wirkt entspannend auf das zentrale Nervensystem, aber nicht auf die Atmung oder Organe. Je nach Empfindlichkeit wird während des Lachgaseinsatzes der zu behandelnde Bereich meist zusätzlich örtlich betäubt. Während der Sedierung werden die Vitalfunktionen des Patienten ständig mit einem Pulsoxiometer überwacht. Natürlich verfügen wir auch über ein Notfallequipment. Ein zusätzlicher Anästhesist ist jedoch nicht erforderlich.

Keine Nachwirkungen und schnell wieder belastbar

Nur 0,04 % des Lachgases gelangen in den Stoffwechsel, der Rest wird über die Lungen abgeatmet. Nach Ende der Zahnbehandlung erhält der Patient für einen Moment eine Gaskonzentration von 100 % Sauerstoff, ist nach etwa 15 Minuten wieder munter und kann nach 30 Minuten wieder Auto fahren. Bereits Kinder ab etwa vier Jahren können mit Lachgas behandelt werden. Bei Erwachsenen hat das Gas die gleiche entspannende Wirkung.

Fachkenntnis und Erfahrung sichert beruhigende Sedierung

medentes nutzt ein Lachgassystem von Biewer Medical, dem Exklusivpartner von Crosstex/Accutron, der seit 45 Jahren ausschließlich Lachgasgeräte entwickelt. Unser Praxisteam ist nach der Teilnahme an speziellen Fortbildungen für den Lachgaseinsatz zertifiziert und besitzt langjährige Erfahrung mit dieser schonenden Sedierungsmethode. Selbstverständlich setzen wir Lachgas nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung ein. Vor jeder Sedierung beraten wir Sie gerne und ausführlich. Denn wir möchten Ihnen unnötige Ängste und Sorgen nehmen und Ihren Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich gestalten.

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