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Rauchen und Mundhygiene

 

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Rauchen ist schädlich für die Gesundheit, das ist keine neue Erkenntnis. Aber auch in Sachen Mundhygiene sind Raucher mehr gefährdet als Nichtraucher. Worauf Raucher bei der Zahngesundheit und Zahnreinigung achten sollten, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Wer mit dem Rauchen aufhört, tut auch seinen Zähnen etwas Gutes

Rauchen und Zähne – was genau passiert?

Wer an Raucher und Zähne denkt, hat meist zunächst eine Assoziation im Kopf: Vom Nikotin unschön verfärbte, gelbe Zähne. In der Tat ist für viele ehemalige Raucher ein wichtiger Grund gewesen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Natürlich lassen sie Zahnverfärbungen heutzutage durch Verfahren wie Bleaching aufhellen; dies kann aber schnell sehr kostenintensiv werden und ist nachhaltiger abzustellen, indem man mit dem Rauchen aufhört.

Parodontitis-Risiko steigt durch den Rauch

Das Einatmen des Rauchs hat nicht nur negative Effekte auf die Lunge, sondern auch auf die Gesundheit des Mundes des Rauchers. Das zeigt sich meist am deutlichsten am schlechten Raucheratem. Aber auch die Tatsache, dass die schädlichen Inhaltsstoffe und Chemikalien des Rauchs Zähne, Zahnfleisch, Zunge und Mundschleimhaut schädigen, gehört dazu. Raucher erkranken fünffach häufiger an Parodontitis, also einer Entzündung des Zahnfleisches. Dazu kommt, dass die Zähne von Rauchern schmerzempfindlicher sind und die Wundheilung nach einem chirurgischen Eingriff oft verzögert einsetzt.

Diese Maßnahmen sollten Raucher ergreifen

Am besten für die Zahngesundheit eines Rauchers wäre es natürlich, das Rauchen ganz aufzugeben. Wenn dies für Sie aber nicht in Frage kommt, dann beachten Sie auf jeden Fall folgende Tipps, die besonders, aber nicht nur für Raucher gelten:

  • Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig und gründlich, idealerweise nach dem Rauchen; verwenden Sie dazu eine elektrische Zahnbürste
  • Kauen Sie Zahnpflegekaugummis ohne Zucker – die regen den Speichelfluss an und helfen so dabei, den pH-Wert im Mund zu verbessern; außerdem sorgen sie vorübergehend für frischen Atem
  • Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt und lassen Sie den Zustand Ihres Zahnfleisches untersuchen
  • Professionelle Zahnreinigungen können dazu beitragen, Ihre Zahngesundheit zu erhalten
  •  Nehmen Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen gegen Mundkrebs war; Raucher haben ein vielfach erhöhtes Risiko, daran zu erkranken
  • Wählen Sie weiche Zahnbürsten, um das eventuell durch den Rauch gereizte Zahnfleisch nicht zusätzlich zu reizen

Wenn Sie weitere Fragen zur Zahnpflege und Mundhygiene für Raucher haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie und helfen Ihnen weiter.

 

Bild: Wer mit dem Rauchen aufhört, tut auch seinen Zähnen etwas Gutes / fotolia © buenaventura13