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Glossar / FAQ

Fragen und Antworten

Zahnbürsten: Sind elektrische wirklich besser?

Nein. Wenn Sie die richtige Putztechnik verwenden, ist eine normale Zahnbürste genauso effektiv. Wichtig ist, dass die Zahnbürste die richtige Stärke hat und dass Sie mindestens zwei Mal pro Tag - nach dem Frühstück und vor dem Zubettgehen – besser aber nach allen Hauptmahlzeiten circa drei Minuten zur Zahnbürste greifen.

Mundgeruch trotz regelmäßiger Zahnhygiene?

Trotz gewissenhaftem Zähneputzen kann unter Umständen Mundgeruch (auch Halitosis) entstehen. Halitosis entsteht zu neunzig Prozent direkt im Mund und kann unter anderem durch Karies oder einer Parodontitis hervorgerufen werden. In selteneren Fällen hat Mundgeruch auch organische Ursachen. In jedem Fall sollten Sie zur Kontrolle eine Zahnarztpraxis aufsuchen, um feststellen zu lassen, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt.

In vielen Fällen sind Bakterien auf der Zunge für die unangenehmen Gerüche verantwortlich. Hier kann unter Umständen ein Zungenschaber oder der Einsatz einer Mundspülung bereits helfen. Ein Besuch in unserer Praxis lohnt sich für die Lösungsfindung in jedem Fall.

Empfindliche Zähne nach professioneller Zahnreinigung?

Es kann vorkommen, dass ein bis zwei Tage nach einer professionellen Zahnreinigung die Zähne empfindlicher auf Wärme, Kälte oder Luftzug reagieren. Dies ist jedoch kein Grund zur Beunruhigung, da der Effekt in aller Regel bald wieder verschwindet. Falls die Sensibilisierung dauerhaft bestehen bleiben sollte, ist ein weiterer Besuch beim Zahnarzt sehr anzuraten.

Zahnreinigung – Reicht die nicht einmal im Jahr?

Aus zahnmedizinischer Sicht: Ein ganz klares NEIN. Zweimal pro Jahr sollte man eine Zahnarztpraxis aufsuchen - auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Sollten häufiger kleinere Probleme oder Auffälligkeiten vorkommen, sollte man dementsprechend auch die Besuchsfrequenz erhöhen.

Weisheitszähne – Müssen sie immer gezogen werden?

Nein. Sollte der betreffende Kiefer groß genug sein und somit genug Platz bieten, dass die Zähne komplett herauswachsen und keine Nachbarzähne geschädigt werden, müssen die Weisheitszähne nicht gezogen werden. Ob genug Platz vorhanden ist, können wir individuell prüfen.

Weisheitszähne, die noch komplett im Kiefer geblieben sind – auch retinierte Weisheitszähne genannt - müssen nicht zwangsläufig entfernt werden. Ein Röntgenbild gibt hier Aufschluss.

Implantate – Wie lange dauert der Eingriff?

Die Dauer des Eingriffs hängt von diversen, individuellen Faktoren ab: Der Position im Mundraum, der Anzahl der Implantate und von individuellen Gegebenheiten wie z.B. der Knochenstruktur. Bei einem Besuch in unserer Praxis können all diese wichtigen Faktoren geklärt werden.

Implantate – Wie lange halten die eigentlich?

Generell können Implantate heute ein Leben lang halten.

Implantate – Was kosten Implantate?

Die Frage nach den Kosten kann an dieser Stelle nicht pauschal beantwortet werden. Eine persönliche Beratung und Untersuchung sowie eine individuelle Kosteneinschätzung können wir aber natürlich in unseren Räumen anbieten. Viele verschiedene Faktoren spielen bei der Kostenerstellung eine Rolle: Der medizinische Befund, die notwendige Behandlungsmethode, der Behandlungsaufwand und die verwendeten Materialien usw. Kommen Sie vorbei - wir informieren Sie gerne.

Kopf- und Kieferschmerzen – Können meine Zähne schuld sein?

Können sie. Zähneknirschen (auch Bruxismus), vor allem im Schlaf, aber auch im Wachzustand, ist relativ weit verbreitet und kann schädlich für Zähne und auch ursächlich für  Kopf- und Kieferschmerzen sowie Verspannungen sein. Abriebspuren Ihrer Zähne können wir -  wenn vorhanden - in unserer Praxis problemlos und schnell erkennen. Natürlich gibt es auch in diesen Fällen individuell passende Maßnahmen für Ihr allgemeines Wohlbefinden und die Gesundheit Ihrer Zähne.

Zahnfleischrückgang - Warum wird es immer weniger?

Für eine Zurückbildung des Zahnfleisches an einem oder mehrerer Zähne gibt es unterschiedlichste Ursachen. Eine parodontale Entzündung, erbliche Veranlagung, die falsche Zahnputztechnik, Zähneknirschen, es kann altersbedingt oder auch eine Folge von einem Piercing des Lippenbändchens sein und vieles mehr... Sollte Ihnen der Rückgang Ihres Zahnfleisches auffallen, ist ein Besuch in einer Zahnarztpraxis stark anzuraten.

Bleaching – Wie lange hält das eigentlich?

Ein professionelles Bleaching hält in der Regel ein bis drei Jahre. Vor allem die persönlichen Lebensgewohnheiten spielen dabei eine große Rolle: Rotwein, Zigaretten, Kaffee und Tee enthalten Farbpigmente, die sich wieder in die Zähne einlagern können.

Vor einer Wurzelbehandlung – Gibt es Krankheitssymptome?

Mögliche erste Anzeichen einer Entzündung des Zahnmarks (auch Pulpitis), die eine Wurzelbehandlung nach sich ziehen könnten, sind: Gelegentliche Überempfindlichkeit des betreffenden Zahnes bei Kälte- und Wärmereizen (vor allem beim Essen und Trinken), was aber ebenfalls von freiliegenden und damit schmerzempfindlichen Zahnhälsen herrühren kann.

Später geht eine Zahnmarksentzündung oft mit starken, teilweise akuten Zahnschmerzen einher. Sollte in diesem Falle keine Behandlung erfolgen, kann die Entzündung auf den Kieferknochen übergehen und eine eitrige, schmerzhafte Schwellung hervorrufen.

Die Möglichkeit, dass die Entzündung beschwerdefrei verläuft und der Patient oder die Patientin nichts davon spürt, existiert jedoch auch. Unsere Empfehlung daher: Regelmäßige Check-Ups beim Zahnarzt und bei Beschwerden: Bitte direkt den Weg in eine Zahnarztpraxis antreten. Ihre Zähne werden es Ihnen danken.

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